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5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐
𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩𝙨𝙖𝙣𝙜𝙖𝙗𝙚 𝙑𝙚𝙧𝙡𝙖𝙜:
Ein humorvolles
Krimivergnügen mit Pfälzer Eingeborenen, deftigem Essen und einer Prise Mord.
Wenn ein harmloser Seniorenbegleitpudel eine Leiche in einem Kirchgarten
findet, dann kann das nur eines bedeuten: Es gibt Arbeit für das
fränkisch-pfälzische Ermittler-Dreamteam Paula Stern und Bernd Keeser. Einen
Mordanschlag später haben die beiden zwar Verdächtige zuhauf, aber noch keinen
klaren Hinweis auf den Mörder. Muss es erst noch einen weiteren Toten geben
...?
𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩𝙨𝙖𝙣𝙜𝙖𝙗𝙚:
Othello, der Pudel, den Paula Stern vorübergehend zur Pflege bei sich aufgenommen hat, avanciert zum PoPu (PolizeiPudel), als er eines Tages im Kirchgarten der alten Kirche in Minfeld einen skelettierten Finger ausbuddelt und zu Paula und Keeser bringt. Die besuchen dort gerade zusammen ein Orgelkonzert. Wo ein Finger ist, muss noch mehr sein und so finden sie bald die ganze Leiche. Der Zustand der sterblichen Überreste machen eine sofortige Identifizierung unmöglich, was die Ermittlungen, die Paula gemeinsam mit Krankheitsvertretung Weber anstellt (Keeser ist vom letzten Fall noch krankgeschrieben), schwierig macht. Auch das angespannte Verhältnis zwischen Weber und Paula trägt nicht gerade zur Entspannung bei ebenso wie die Tatsache, dass Paulas Freund Sebastian sie meidet. Dann ist da auch noch diese ständige Übelkeit, die Paula am liebsten einfach nur auf eine Magenverstimmung schieben möchte. Als kurz nach dem Leichenfund in der Kirche ein weiterer Mordanschlag geschieht, zieht sich der Kreis der Verdächtigen zusammen. Denn von denen gibt es genug, die Gerüchteküche von Minfeld brodelt.
Erster Satz: »Der Wasserhahn bohrte sich schmerzhaft in ihren Hinterkopf, als sie ruckartig den Kopf hob.«
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𝙈𝙚𝙞𝙣 𝙀𝙞𝙣𝙙𝙧𝙪𝙘𝙠:
Einfach klasse! Ein super spannender Fall, Figuren, die sich
ihren Platz in meinem Herzen schon längst gesichert haben und ein Schreibstil,
der sehr humorvoll, wunderbar leb- und bildhaft und richtig supergut zu lesen
ist. Der neue Vertretungskollege bringt ordentlich Zunder in die Story, Paulas
private Probleme lassen mich mitfühlen und die Dialoge zwischen Paula und
Keeser bringen mich so oft zum Kichern. Viel Spannung also, gepaart mit ganz
viel Humor, gekrönt mit immer mal wieder herrlichem Pfälzer Dialekt und einem
schönen Setting (die Südpfalz ist halt auch schön). Das I-Tüpfelchen sind dann
auch hier die kulinarischen und kulturellen Ausflugstipps, die in der Story
vorkommen, aber auch im Anhang nochmal aufgeführt sind. Zudem gibt es auch
jetzt am Ende wieder ein paar Rezepte. Diesmal: Dampfnudeln mit Weinschaumsoße
und Walnuss-Orangenkuchen. Erstmals gibt es jetzt auch ein Glossar, in dem
vorkommende Fachbegriffe aus der Polizeiarbeit und auch sonstige erklärt
werden. Ich weiß jetzt z.B., wie der beleuchtete Kasten heißt, an den die
Gerichtsmediziner oder Ärzte in Film und Fernsehen immer die Röntgenbilder
ranhängen: Negatoskop. Ha! Wieder was gelernt! Ich feiere diese Krimireihe
sehr, vergebe natürlich erneut die vollen 5/5 Sterne und habe direkt mit Band 5
losgelegt.
Zum Buch bitte einmal hier entlang: TEUFELSTROPFEN / EMONS
Hier kannst Du schon mal reinlesen: LESEPROBE
Die Homepage der überaus sympathischen Autorin findest Du hier: GINA GREIFENSTEIN
Teufelstropfen ist Band 4 der Paula Stern-Reihe. Meine Rezension zu den ersten beiden Bänden kannst Du Dir gerne ansehen, wenn Du magst:
Band 1: SPECTACULUM
Band 2: PAPARRAZO
Band 3: METZELSUPP
Titel: Teufelstropfen
Autorin: Gina Greifenstein
Verlag: Emons Verlag
Genre: Krimi / Pfalz-Krimi
Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN: 978-3-7408-0056-7
Erscheinungsdatum: 29.06.2017
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