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Freitag, 4. November 2022

„DIE BIBLIOTHEK VON EDINBURGH (EDINBURGH NIGHTS TEIL 1)“ VON T.L. HUCHU

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]
2,75/5 🌕🌕🌖

Anfangs zäh, zwischendurch verwirrend, dann spannender – dennoch irgendwie weder Fisch noch Fleisch



In dieser magischen Bibliothek lernen die Lebenden von den Toten ... Der Auftakt der Edinburgh Nights!

Ropa hat die Schule abgebrochen, um Geistersprecherin zu werden - und nun spricht sie mit den Toten von Edinburgh und überbringt den Lebenden deren Botschaften. Ein scheinbar harmloser Job, um sich, ihre kleine Schwester und ihre Großmutter über Wasser zu halten. Doch Ropas Leben ändert sich schlagartig, als die Toten ihr zuflüstern, dass jemand Kinder verzaubert und sie zu leeren Hüllen macht. Auf einmal findet sich Ropa mitten in einem Spiel mit dem Tod wieder, in dem sie mit ihrem blitzgescheitem Verstand, ihrer geheimnisvollen afrikanisch-schottischen Magie und mit ihrer unnachahmlichen rotzigen Art nach Hinweisen sucht, um die verhexten Kinder zu retten. Als sie dabei auf eine okkulte Bibliothek stößt, ist sie sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie Jägerin oder Beute ist.

[Klappentext]


Ropa, 14, lebt mit ihrer jüngeren Schwester und ihrer Großmutter mehr schlecht als recht in einem Edinburgh irgendwann in der Zukunft, nach einer nicht näher erwähnten globalen (?) Katastrophe. Sie sind arm und müssen täglich ums Überleben kämpfen. Zu diesem Zweck überbringt Ropa als Geistersprecherin gegen Bezahlung Botschaften von Toten an die Lebenden. Als ihr ein Geist, Nicola, nahezu nachzustellen scheint und sie bittet, dass sie nach ihrem vermissten Sohne Olli sucht, tut Ropa das – wenn auch widerwillig, da hier kaum Geld zu holen ist. Während ihrer Recherchen nimmt ihr Freund Jomo sie in die ziemlich magische Bibliothek mit, wo sie dann notgedrungen als Mitglied aufgenommen wird. Dort lernt sie Priya kennen und zu dritt machen die drei sich auf die Suche nach dem verschwundenen Kind und geraten in eine lebensgefährliche Situation, aus der es kaum ein Entkommen zu geben scheint. In Edinburgh ist eine dunkle und überaus gefährliche Macht am Werk.

für eine lesbare Ansicht: klicke aufs Bild


Titel und Inhaltsangabe haben in mir Erwartungen geweckt, die das Buch dann letztlich leider nicht erfüllen konnte. Die Story ist so ganz anders, als vermutet. Die Bibliothek kommt nur am Rande vor, vom Charme Edinburghs kommt nichts bei mir an, es spielt nach einer nicht näher benannten Katastrophe irgendwann in der Zukunft und die Menschen sind allesamt ätzende Egoisten. Auch Ropa ist nicht gerade die Liebenswürdigkeit in Person, auch wenn ich verstanden habe, dass ihr Leben alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Ich mag sie trotzdem nicht besonders. Die erste Hälfte des Buches tröpfelt so vor sich hin, ich kann einfach keinen roten Faden erkennen und empfand es als weitgehend zusammengestückelt. Als es dann endlich in die Bibliothek ging, wollte ich schon jubeln… aber schon war diese Szene auch wieder vorbei. Zum Ende hin, als es um die Suche nach den verschwundenen Kindern geht, kam endlich so etwas wie Sinn dazu und hier wurde es dann auch spannend und sehr fantasievoll. Aber auch nicht so, dass ich gefesselt gewesen wäre. Der Schreibstil (es wird aus der Sicht von Ropa erzählt) ist gewöhnungsbedürftig, es wird oft in ihrer rotzigen Art gesprochen, da heißt es z.B. nicht die Toten, sondern die Tots und nicht im Moment sondern im Mo. Das gefällt mir einfach nicht, ist nicht mein Ding.

Alles in allem kein Buch, dass ich wirklich empfehlen kann. Mir ist es zu konfus, zu wenig zusammenhängend und einfach zu durcheinander. Mir hat hier zu viel gefehlt und ich habe nicht den Wunsch, Teil 2 zu lesen. Daher 2,75 Sterne.

Wenn ihr euch das Buch einmal näher ansehen wollt, könnt ihr das hier tun: BIBLIOTHEK EDINBURGH / PENHALIGON

Und reinlesen könnt ihr hier auch gerne einmal: LESEPROBE

Ein bisschen was über den Autor erfahrt ihr hier: T.L. HUCHU

Es handelt sich hier um den Reihenauftakt namens Edinburgh Nights. Hier könnte ihr euch schon mal über Teil 2 informieren: EDINBURGH NIGHTS REIHE

(Quelle Bild: PENGUIN RANDOM HOUSE)


Vielen Dank an das BLOGGERPORTAL PENGUIN RANDOM HOUSE, über das ich das Buch lesen durfte, sowie an den PENHALIGON für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.


Titel: Die Bibliothek von Edinburgh

Autor: T.L. Huchu

Übersetzerin: Vanessa Lamatsch

Verlag: Penhaligon (Penguin Random House Verlagsgruppe)

Genre: Fantasy

Klappenbroschur, 384 Seiten

ISBN: 978-3-7645-3252-9

Erscheinungsdatum: 28.09.2022

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Bitte beachtet, dass die Rechte an den Bildern und Texten dieses Blogs bei mir liegen (sofern nicht anders angegeben) und diese ohne meine vorherige Genehmigung nicht vervielfältigt werden dürfen. Die Produkte wurden mir teilweise kostenlos/vergünstigt zur Verfügung gestellt, zum großen Teil aber auch selbst gekauft, gewonnen, geschenkt bekommen - das Zutreffende wird jeweils im Bericht erwähnt. Der jeweilige Umstand beeinflusst meine Meinung in keiner Weise. Ich agiere hier als Privatpersonen und erhalte kein Geld für meine Bloggertätigkeit.

(Werbung).

Freitag, 10. Juni 2022

„DIE TORE DER ASSASSINEN (TEIL 1)“ VON DAVE COBBLER

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]
5/5 🌕🌕🌕🌕🌕

Spannender Urban-Fantasy-Krimi mit irre viel Humor – macht Lust auf mehr



Klappentext:

Worin besteht die Verbindung zwischen schroffen Gebirgen, Sandwüsten, stürmischen Steilküsten und den rätselhaften Todesfällen in einer Großstadt? Wieso sterben junge Männer plötzlich an Altersschwäche, stürzen Wartende auf Gleise, werden unerklärliche Herzinfarkte entdeckt?

Palina Solowjowa versucht sich mit dem zu arrangieren, was das Leben einer alleinstehenden, berufstätigen jungen Frau in einer Großstadt mit sich bringt. Der enge Zusammenhalt mit ihren Freundinnen, ihr Maine-Coon-Kater und ein unkonventioneller Privatier helfen ihr dabei. Seltsame Dinge geschehen um sie herum. Aber was hat das mit ihr zu tun? Wieso ausgerechnet sie?

Ein spannender und humorvoller Urban-Fantasy-Krimi, erster Band der Vortices Spiritus Serie.


Hier das schöne Cover in einer besseren Ansicht
(Quelle Foto: amazon)


Palina - jung, alleinstehend, berufstätig – bemerkt auf einmal immer wieder seltsame Dinge, die um sie herum geschehen. Als dann neben dem einen oder anderen seltsamen Todesfall auch noch eine ihrer Freundinnen tot umfällt und ebenso ein junger Mann, mit dem Palina gerade angebandelt hat, steht sie im Blitzlicht der Polizei, die Palina verdächtigt. Doch die weiß selbst nicht, was hier los ist und wendet sich an Charles, einen älteren Herren, den sie kürzlich auf dem Weihnachtsmarkt kennengelernt hat und mit dem sie schnell eine Freundschaft verbindet. Charles eröffnet ihr so nach und nach Geheimnisse rund um eine Assassinen-Gilde und eine Wächter-Bruderschaft, die sich seit je her bekämpfen. Schnell stellen sie fest, dass in Palina mehr steckt – und so beginnt das gefährliche Abenteuer um die Tore der Assassinen.


Für eine lesbare Ansicht: klick auf das Foto
(Quelle Foto: amazon)


Ich habe mich gefreut, als der Autor mir das Buch zum Lesen angeboten hat, weil ich das Cover richtig toll fand und auch der Klappentext meine Neugier geweckt hat und ich mir dachte: ja, das könnte mir gefallen. Was ich dann aber tatsächlich lesen durfte, hat meine Erwartungen weit überschritten. Den Schreibstil von Dave Cobbler kann ich nur als kurzweilig, locker, wunderbar auf den Punkt und schlicht super zu lesen beschreiben. Ich bin durch die Geschichte getragen worden, war in der Wüste, in einer anderen, unwirtlichen kalten Landschaft, in der Großstadt, in der Küche der Mädels zum Feiern, auf dem Weihnachtsmarkt, im Café und in der Kneipe. Alles so greifbar und detailliert beschrieben, als wäre ich mit dabei. Das hat einfach unheimlich Spaß gemacht. Ich musste an so vielen Stellen so lachen! Der Humor kommt hier wirklich nicht zu kurz. Palina (die ich übrigens für einen ganz wundervollen Charakter halte – sie ist einfach ein toller, liebenswerter Mensch) und ihre Freundinnenclique lockern die spannende Geschichte zwischendurch wunderbar auf und ich wäre am liebsten ins Buch geschlüpft und hätte mit ihnen ein paar Gläschen Wein mitgetrunken. Die beiden Polizisten René und Mario, die zwar nur Kollegen sind, aber die so herrlich humorvoll und flapsig miteinander umgehen, dass ich ihre Dialoge ewig hätte verfolgen können. Und natürlich Charles, der für sein Leben gern isst und den ich einfach wunderbar englisch finde… trocken, zuvorkommend, humorvoll, wunderbar. Nicht zu vergessen natürlich auch Palinas Kater Flokati!

Als wären diese wunderbar beschriebenen Figuren und Szenen nicht schon genug, ist die Story selbst auch noch super spannend! Der Fantasy-Anteil ist dabei keinesfalls im Vordergrund, sondern einfach ein Teil vom Ganzen. So gekonnt mit eingebaut, dass es eine Freude ist. Fantasy, Krimi, Thriller, Komödie – alles in einem Buch.

Für mich ein rundum perfektes Buch, dass mir herrlich kurzweilige und humorvolle Lesestunden beschert hat und noch lange nachwirkt. Es bleibt im Kopf und es macht vor allem Lust auf mehr. Gut, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt. Ich werde weiterlesen – so viel steht fest. Von mir von Herzen 5/5 Sterne.


(Quelle Foto: Lovelybooks/Dave Cobbler)


Ihr könnt euch das Buch hier einmal näher anschauen, wenn ihr möchtet: DIE TORE DER ASSASSINEN

Und einen Blick reinwerfen könnt ihr hier: LESEPROBE

Ein bisschen was zum Autor erfahrt ihr auf seinem Instagram-Account: DAVE COBBLER

Und wer in der Nähe ist und Zeit hat: am 24.06.2022 findet eine Lesung aus dem Buch statt. Ich wohne leider zu weit weg, sonst wäre ich da hin.


Titel: Die Tore der Assassinen (Teil 1)

Autor: Dave Cobbler

Verlag: Selbstverlag

Genre: Krimi/Fantasy

Ebook, 396 Seiten

ISBN: 979-8807606891

Erscheinungsdatum: 26.04.2022

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Die Produkte wurden mir teilweise kostenlos/vergünstigt zur Verfügung gestellt, zum großen Teil aber auch selbst gekauft oder gewonnen - das Zutreffende wird jeweils im Bericht erwähnt. Der jeweilige Umstand beeinflusst meine Meinung in keiner Weise. Ich agiere hier als Privatpersonen und erhalte kein Geld für meine Bloggertätigkeit.

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