5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein Leben kommt, ein Leben geht
𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭𝐬𝐚𝐧𝐠𝐚𝐛𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐚𝐠:
Spannend, kulinarisch
und schreiend komisch.
Während Kriminalkommissarin Paula Stern im Kreißsaal eines Landauer
Krankenhauses einer kleinen Pfälzerin das Leben schenkt, haucht ein erwachsener
Pfälzer ein Stockwerk höher sein Leben aus: Der Mann wacht nach einem
Routineeingriff nicht mehr aus der Narkose auf. Da Paula die Einzige ist, die
nicht an einen »normalen« Tod glaubt, ermittelt sie mit Baby Lotta im Gepäck
eben auf eigene Faust. Und das ist bei Weitem gefährlicher als gedacht . . .
𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩𝙨𝙖𝙣𝙜𝙖𝙗𝙚:
Landau im April: bei Kriminalkommissarin Paula Stern haben die Wehen eingesetzt, nichts wie ab ins Krankenhaus. Dort treffen sie und ihr Lebensgefährte Matthias Weber auf den ehemals besten Freund von Matthias, Florian, der sich einer Routine-OP am Knie unterziehen muss. Matthias verhält sich irgendwie abweisend, doch Paula hat erstmal keine Zeit darüber nachzudenken, weil Lotta kurz darauf das Licht der Welt erblickt. Tags darauf, Paula will Florian besuchen, wird sie Zeugin, wie dieser nach erfolglosem Wiederbelebungsversuch verstirbt. Für sie ist schnell klar: hier stimmt was nicht! Sie beginnt zu ermitteln und tritt dabei nicht nur dem Klinikpersonal auf die Füße, sondern bringt auch Matthias gegen sich auf. Der möchte, dass Paula sich mehr ihrer Mutterrolle widmet und sich selbst und ihr Baby nicht durch unüberlegte Handlungen in Gefahr bringt. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie sich fügen würde. Als dann eine zweite Tote auftaucht, stecken sie und Keeser gemeinsam mal wieder bis über beide Ohren im aufregendsten Zeitvertreib überhaupt: der Mordermittlung!
Erster Satz: »Paula Stern kapitulierte.«
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𝙈𝙚𝙞𝙣 𝙀𝙞𝙣𝙙𝙧𝙪𝙘𝙠:
Ich habe mich schon gefragt, wie das wohl weitergehen soll mit den kulinarischen Mordermittlungen, wenn Paula erst mal Mama geworden ist. Doch meine Sorge war wohl unbegründet, denn Paula denkt gar nicht daran, ihren Job sein zu lassen. Sehr schön! Der Fall ist mal wieder äußerst spannend und zunächst auch nicht vorhersehbar. Zudem führt mich Gina Greifenstein kurzzeitig mal auf ein falsches Gleis voller Zweifel und Fragen. Lotta, die frischgeschlüpfte Neu-Pfälzerin, spielt zwar eine Rolle, tritt aber nicht in den Vordergrund. Dort tummeln sich wie gewohnt Paula, Keeser & Co., was ich ausgesprochen gut finde. Eine kleinen Narren gefressen habe ich ja an dem Medizinstudenten Tobi Kellermann und so ein kleines bisschen hoffe ich ja, er taucht in den Folgebänden vielleicht auch nochmal auf. Kulinarisch ist diesmal gar nicht soooo viel los (lässt sich in einem Krankenhaus ja auch eher schlecht umsetzen), dafür bekomme ich am Ende wieder Rezepte wie die Kürbissuppe, die Weinschaumsoße und natürlich den titelgebenden Kerscheplotzer. Auch die Infos/Tipps der Tatorte aus dem Buch sowie das Glossar fehlen wieder einmal nicht. Ich bin begeistert und freue mich mächtig darauf, wie dieser humorvolle und dennoch spannende Pfalz-Krimi aus Landau und Umgebung weitergeht. 5/5 Sterne. Bitte der Reihe nach lesen, ihr verpasst sonst echt was!
Zum Buch bitte einmal hier entlang: KERSCHEPLOTZER / EMONS
Hier kannst Du schon mal reinlesen: LESEPROBE
Die Homepage der überaus sympathischen Autorin findest Du hier: GINA GREIFENSTEIN
Kerscheplotzer ist Band 7 der Paula Stern-Reihe. Meine Rezension zu den ersten sechs Bänden kannst Du Dir gerne ansehen, wenn Du magst:
Band 1: SPECTACULUM
Band 2: PAPARRAZO
Band 3: METZELSUPP
Band 4: TEUFELSTROPFEN
Band 5: RIESLINGTRÜFFEL
Band 6: QUETSCHEKUCHE
Titel: Kerscheplotzer
Autorin: Gina Greifenstein
Verlag: Emons Verlag
Genre: Krimi / Pfalz-Krimi
Taschenbuch, 304 Seiten
ISBN: 978-3-7408-1121-1
Erscheinungsdatum: 22.04.2021
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